







WN vom 22.03.2025: Sichtbarer und versteckter Armut in Senden auf der Spur – Fünftklässler des JHG besuchen Tafel
SENDEN (di). Unterricht jenseits des Klassenraums: Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen des Joseph-Haydn-Gymnasiums besuchten jetzt die Sendener Tafel. Die Exkursion gehörte zum Thema Armut, das auf dem Lehrplan des Fachs Praktische Philosophie stand.
Vorsitzende Sabine Knümann erläuterte, dass 750 Menschen die Tafel in Senden als Kunden aufsuchen. Die Anzahl der Menschen, deren Wohlstand sich unterhalb des durchschnittlichen Niveaus bewegt, liege aber deutlich höher, waren sich die Tafel-Vorsitzende und die Gruppe aus dem JHG einig.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich mit Lehrerin Stephanie Walbrühl auch damit beschäftigt, dass eine Definition von Armut differenziert ausfallen müsse. Nicht nur Menschen, „die auf der Straße leben“, was ein Schüler als Armutsindikator nannte, können von finanziellen Sorgen betroffen sein, sondern auch Familien, die diese Not aus Scham verstecken, wie die Fünftklässler erarbeitet haben. Knümann nutzte gerne die Möglichkeit, die Arbeit des gemeinnützigen Vereins vorzustellen.
WN vom 22.03.2025 (Ausgabe Nr. 69, S. 18)
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