EF & Q1: Die Erinnerung wach halten – Gedenkstättenfahrt nach Weimar
„Sich zu erinnern heißt Verantwortung zu übernehmen“ – diese Erkenntnis zog sich wie ein roter Faden durch die diesjährige Gedenkstättenfahrt des Joseph-Haydn-Gymnasiums nach Weimar. Unter dem Leitthema „Weimar – eine Stadt mit zwei Gesichtern“ begaben sich 28 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 auf eine eindrucksvolle Reise, die die kulturellen Ideale der Weimarer Klassik mit den historischen Verbrechen der NS-Zeit in Beziehung setzte.
Organisiert wurde die Fahrt vom Verein GEEZ e.V. und begleitet von Leander Vierschilling, der das Projekt gemeinsam mit den Geschichtslehrkräften Julia Kring und Klaus Brenken betreute. Auf dem Programm standen zunächst zentrale Orte der Weimarer Klassik rund um Goethe und Schiller, die einen wichtigen kulturellen Rahmen bildeten.
Einen besonderen Schwerpunkt stellte der Besuch der Gedenkstätte Buchenwald dar, der intensiv vor- und nachbereitet wurde und bei vielen Teilnehmenden nachhaltige Eindrücke hinterließ. Ergänzt wurde das Programm durch einen Workshop am Erinnerungsort „Topf und Söhne“ in Erfurt – einem ehemaligen Industrieunternehmen, das während der NS-Zeit Krematorien für Konzentrationslager herstellte und heute als Lern- und Mahnort dient.
Im Austausch wurde deutlich, wie tiefgehend die Erfahrungen der Fahrt wirkten. Eine Schülerin fasste es treffend zusammen: „Wir müssen alles daransetzen, auch in Zukunft in einer humanen Gesellschaft verantwortungsvoll zusammenzuleben.“
















